Anfängerfehler 3: Ausschreibungsunterlagen nicht richtig lesen

Unternehmen, die an Ausschreibungen teilnehmen, sollten die Ausschreibungsunterlagen sehr genau studieren. Beispielsweise kann die Forderung der Einreichung von Unterlagen ein Knackpunkt sein. In den Ausschreibungsunterlagen steht, ob Unterlagen eingereicht werden müssen oder sollen. Die Wörter „soll“ oder „muss“ bedeuten einen Unterschied.

Ausschreibungsunterlagen

Wir helfen Ihnen in allen Fragen zum Vergaberecht.

Hinterfragen Sie alle Punkte der Leistungsbeschreibung, die für den Zuschlag relevant sind.

Rechtsanwalt Dipl.-Ing. Michael Horak, LL.M.

Bei der Verpflichtung Unterlagen einzureichen kann das Fehlen der Unterlagen einen Fehler darstellen und somit zum Ausschluss an der Ausschreibung führen. Das Nachreichen der Unterlagen ist nicht möglich. Dabei entscheidet die Vergabestelle, ob ein Ausschluss aus dem Verfahren nötig ist oder nicht.

Komplexe Leistungsbeschreibung

Je komplexer der Auftrag, desto länger die Leistungsbeschreibung. Eine lange Leistungsbeschreibung bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Angaben auch eindeutiger sind.

Ausschreibungsunterlagen müssen informativ sein

Transparent, gleichbehandelnd und unzweideutig – das sind die Eigenschaften, die eine Ausschreibung aufweisen muss. Bieter haben nämlich Anspruch darauf, umfassend über den Gegenstand der Ausschreibung informiert zu werden.

Alle Bieter sollten ein gleiches Verständnis von Anforderungen und Auftragsgegenstand erhalten.

Karoline Behrend, Fachanwältin für Vergaberecht
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  • Anfängerfehler 1: zu wenig korrespondiert

    Anfängerfehler 1: zu wenig korrespondiert

    Unerfahrene Unternehmen können in EU-weiten Ausschreibungen an formalen Fehlern scheitern. Zu den häufigsten Fehlern gehört fehlende Kommunikation. Korrespondiert der Bieter zu wenig, können ihm relevante Informationen fehlen. Ist einem Bieter etwas unklar in den Ausschreibungsunterlagen, so sollte er unbedingt beim Auftraggeber nachfragen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Ausschreibungsunterlagen […]


  • Erfolglose Bewerber und Bieter informieren

    Erfolglose Bewerber und Bieter informieren

    Der Auftraggeber ist nach einer Vergabe verpflichtet erfolglose Bewerber und Bieter zu informieren. Die unterlegenen Bieter erhalten quasi eine Absage. Der Gesetzgeber hat Bedingungen für die Absage mit dem § 134 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) festgelegt. Auftraggebern und Bietern haben meist unterschiedliche Ansichten über die Informationspflicht gemäß § 134 GWB Rechtsanwalt Dipl.-Ing. Michael Horak, LL.M. Form und […]


  • Teilnahme an Ausschreibungsverfahren

    Teilnahme an Ausschreibungsverfahren

    Staat und Verwaltung haben einen guten Ruf als Auftraggeber in Vergabeverfahren. Die öffentliche Hand ist ein zuverlässiger und zahlungskräftiger Auftraggeber. Die einen Unternehmen schätzen diese guten Eigenschaften, die andere Unternehmen scheuen jedoch die gesetzlich vorgeschriebene Vergabeverfahren.  Gerechte Behandlung Öffentliche Auftraggeber sollen alle Bieter gleichmäßig und gerecht behandeln – das schreibt das Vergaberecht vor. Außerdem sollen sie […]


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