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Kanzlei mit Vergaberecht für öffentliche Auftraggeber, Vergabestellen sowie Bewerber und Bieter

Begleitung aller Vergabeverfahren, Fachanwalt für Vergaberecht, EU-Vergaberecht, nationales Vergaberecht, e-Vergabe, öffentliche Ausschreibung, Schwellenwerte, Konzessionen, Zuwendungen, GWB, VgV, UVgO, VOB/A, Rüge, Nachprüfungsverfahren, Zuschlag, vorzeitige Beendigung der Vergabe, Schadensersatz, erneute Vergabe

§ 3 VOF

Anfängerfehler bei öffentlichen Ausschreibungen

Bei öffentlichen Ausschreibungen können formale Fehler die Zuschlagschancen gefährden. Besonders häufig betreffen sie unklare Anforderungen, Änderungen der Vertragsbedingungen sowie fehlende oder verspätet eingereichte Unterlagen. Ob Unterlagen nachgereicht oder berichtigt werden dürfen, hängt vom anwendbaren Regelwerk, der Art des Mangels und den Festlegungen des Auftraggebers ab. Ein Ausschluss ist deshalb jeweils anhand des konkreten Fehlers zu […]

Anfängerfehler 3: Ausschreibungsunterlagen nicht richtig lesen

Bieter sollten die Bekanntmachung und sämtliche Vergabeunterlagen frühzeitig und vollständig prüfen. Entscheidend sind insbesondere Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Preisangaben, Vertragsbedingungen, Formvorgaben und Fristen. Fehlende Unterlagen und Nachforderung Die Aussage, fehlende Unterlagen könnten grundsätzlich nicht nachgereicht werden, trifft nicht zu. § 56 VgV erlaubt unter bestimmten Voraussetzungen die Nachforderung, Vervollständigung oder Berichtigung von Unterlagen. Für leistungsbezogene Unterlagen, die […]

Anfängerfehler 2: Unverbindliches Angebot machen

Ein Angebot muss den Vergabeunterlagen entsprechen und den Bieter innerhalb der maßgeblichen Bindefrist binden. Inhaltliche Vorbehalte, abweichende Leistungen oder Änderungen der Vertragsbedingungen können einen Angebotsausschluss begründen. Eigene Geschäftsbedingungen sorgfältig prüfen Die Einbeziehung eigener, von den Vergabeunterlagen abweichender Geschäftsbedingungen kann eine unzulässige Änderung darstellen. Ob tatsächlich eine Abweichung vorliegt, ist durch Auslegung des Angebots und der […]

Anfängerfehler 1: zu wenig korrespondiert

Unklare Vergabeunterlagen sollten Bieter frühzeitig durch eine Frage über die vorgesehene Vergabeplattform klären. So lassen sich Missverständnisse zu Leistung, Nachweisen, Fristen und Vertragsbedingungen vor der Angebotsabgabe ausräumen. Nach Ablauf der Angebotsfrist ist nicht jede Kommunikation verboten. Zulässige Aufklärungen oder Nachforderungen sind von unzulässigen Änderungen und Nachverhandlungen zu unterscheiden. Im offenen und nicht offenen Verfahren dürfen […]

Teilnahme an Ausschreibungsverfahren

Öffentliche Ausschreibungen können Unternehmen Zugang zu Aufträgen von Bund, Ländern, Kommunen und weiteren öffentlichen Auftraggebern eröffnen. Vor einer Teilnahme sollten Unternehmen prüfen, ob sie die Leistung erbringen und die geforderten Eignungsnachweise vorlegen können. Vergaberecht soll Wettbewerb, Transparenz, Gleichbehandlung und eine wirtschaftliche Beschaffung sichern. Der Zuschlag geht nach den bekannt gemachten Kriterien an das wirtschaftlichste Angebot; […]

Widerruf einer Zuwendung wegen Verstoßes gegen eine vergaberechtliche Ausschreibungspflicht

Der Zuwendungsbescheid … enthielt eine Auflage i.S.d. § 36 Abs. 2 Nr. 4 VwVfG über die Beachtung der vergaberechtlichen Vorschriften und damit auch der Regelungen der damals geltenden Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF). Auflagen sind danach Bestimmungen, durch die dem Begünstigten ein Tun, Dulden oder Unterlassen vorgeschrieben wird. Es kann dahingestellt bleiben, ob eine Auflage […]

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